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Viele Ereignisse häuften sich…

Da bin ich wieder. Viele Ereignisse häuften sich und ich kam einfach nicht dazu, Euch das neuste aus China zu berichten. Endlich ist unser Container aus Deutschland eingetroffen. Unser Hausstand ist nun nahezu perfekt bis auf die ein oder andere Sache, die halt immer noch fehlt bzw. schlichtweg von uns vergessen wurde mit in den Container zu wandern. Nach 3 Tagen unermüdlichen Packens hat nun jedes Teil seinen Platz gefunden. Anfangs sah es ja gar nicht so viel aus, was wir in den Container verladen lassen hatten, aber es kamen doch 25 Packstücke hier in China an und wollten im Detail verstaut werden! :-) Kurz darauf erreichte uns unser erster Besuch aus Deutschland. Wir begrüssten Robert mit seiner kleinen Tochter Mia in unserem bescheidenen Heim. Da die beiden zum QingMing Festival (Tomb Sweeping Day - Grabreinigungstag) erreichten, war es auch für Stefan kein Problem einen Tag Urlaub zu nehmen um mit unserem Besuch zur großen Mauer zu reisen. Wir engagierten einen Fahrer, der uns am Freitagmorgen nach Mutianyu zu einem gut erhaltenen Stück der großen Mauer brachte. Mit der Seilbahn ging es nach oben auf die Mauer. Ich dachte immer, dass die Mauer gepflastert sei und man auf ihr Spazieren gehen kann. Falsch gedacht. Es reihten sich Stufen nach oben an Stufen nach unten, je nach dem wie der Berg sich durch die Landschaft zog. Darauf schlängelt sich die Mauer. Es gibt kleine Stufen, aber auch große Stufen, die bis zu einem halben Meter hoch sind. Da blieb nichts anderes als zu klettern. Als wir gute 1 1/2 Stunden auf der Mauer herumgekrackselt sind, liefen wir wieder den Ausgangspunkt an und setzen uns auf die vorhandenen Sitzgelegenheiten um ein kleines Picknick auf der Mauer einzulegen. Gut gestärkt traten wir den Rückweg an. Es besteht die Möglichkeit mit einer Sommerrodelbahn den Berg hinunter zu rodeln, leider nicht für Schwangere. Also musste ich mit der Seilbahn wieder herunterfahren. Stefan war so lieb und begleitete mich per Bahn nach unten. Unser Besuch vergnügte sich auf der Rodelbahn. (Bilder: Mutianyu-Great Wall) Schnappschuss20140422_1.jpg Schnappschuss20140422_2.jpg Zurück am Auto hatte der Fahrer den Auftrag uns wieder zurück in die Stadt zur verbotenen Stadt zu fahren. Nach gut 1 1/2 Stunden Fahrt erreichten wir die verbotene Stadt und sahen Menschen über Menschen. Gute 20 Minuten mussten wir anstehen um überhaupt auf den Vorplatz des ersten Tores zur verbotenen Stadt zu gelangen und es war super heiß. Die Sonne prallte auf uns herab. Die kleine Mia war fix und alle und wir besichtigten nur den kostenlosen Teil der verbotenen Stadt und traten dann den Rückweg mit einem Schwarztaxi an. Leider gibt es an den markanten Touristenstellen keine normalen Taxis bzw. halten diese nicht für Westler. Es scheint da ein stillschweigendes Abkommen zu geben. Etwas weiter weg von der Stadt fanden wir ein recht günstiges Schwarztaxi für nur 60 RMB, das uns dann nach Sanlitun zurückbrachte. (Bild: Haupteingang zur Forbidden City am Platz des himmlischen Friedens) Schnappschuss20140422_3.jpg Am nächsten Tag verließen uns Robert und Mia wieder um Ihre Reise in Shanghai bei anderen Bekannten fortzusetzen. Fliegender Wechsel, denn am Sonntagmorgen holte ich unseren nächsten Besuch aus Deutschland ab: Basti und Ayla. Wir verbrachten den Tag mit einem Bummel über die Wangfujing Shopping Street, am nächsten Tag pilgerten wir durch Peking um uns dann Abend die Animationen auf der riesigen Videoleinwand bei The Place anzusehen. Am Dienstag ging dann Stefans und mein Alltag wieder los und wir mussten unseren Besuch allein ziehen lassen. Am Wochenende planten wir dann den Ausflug, wieder mit dem Fahrer aus der vorhergehenden Woche, zu den Minggräbern und anschließend wieder nach Mutianyu zur Great Wall. Samstagmorgen erreichten wir weit außerhalb der Stadt die Minggräber, die man mal gesehen haben kann, aber nicht wirklich spannend sind. Durch eine nette Parkanlage schlendert man den Berg hinauf zu einem eher modernen Eingang. Von dort führen Treppen in die Gräber hinab. Die Gräber selbst, eine Grabkammer, wird durch Repliken der ursprünglichen Gräber geziert. Wenn man durch diese Kammer hindurch gelaufen ist, führt der Weg über Treppen schon wieder ins Freie. (Bilder: Kaiserthron und Minggräber) Schnappschuss20140422_4.jpg Schnappschuss20140422_5.jpg Also ließen wir uns von den Gräbern nach Mutianyu zur Mauer fahren. Das war keine Freude. Die Idee hatten offensichtlich unzählige Touristengruppen und wir mussten eine ganze Weile im Stau stehen bis wir endlich den Parkplatz erreichten. Dieses Mal entschlossen wir uns die andere Seite der Mauer zu erkunden. Wir fuhren also mit der zweiten Seilbahn, ein ganzes Stück entfernt von der Seilbahn der vorherigen Woche, auf den Berg und kletterten auf die Mauer. Von dort aus ging es eine angenehme Strecke bergab, wieder Stufen, aber auch gepflasterte Stücke. Nur die letzte Passage der Mauer zur Seilbahn und zur Sommerrodelbahn ging es dann ein Stückchen bergauf. Mit der Seilbahn ging es dann wieder nach unten, da die Sommerrodelbahn hoffnungslos überfüllt. (Bild: Mutianyu Great Wall) Schnappschuss20140422_7.jpg Im Laufe der Woche haben wir uns dann auf dem Weg zum OlympicPark gemacht, um uns mal das Bird's Nest und den WaterCube anzuschauen. das sind schon gewaltige Bauwerke! Ziemlich nervig ist dort allerdings, dass das ganze touristisch voll erschlossen ist und man überall angequatscht wird oder durch Lautsprecher beschallt wird, irgendeinen Touri-Scheiß zu kaufen. Das ist nicht ganz so angenehm. Gut, aber irgendwann sieht man halt darüber hinweg und wir sind mittlerweile auch ganz gut China-erprobt! (Bild: OlympicPark; Bird's Nest und WaterCube) Schnappschuss20140422_15.jpg Schnappschuss20140422_16.jpg Am Karfreitag verließen uns dann Basti und Ayla, ihre Zeit bei uns war vorüber. Am Abend trafen wir uns dann zum Essen mit meiner Cousine Maike, die gerade zufällig hier in Peking zu einer Messe auf Dienstreise ist. Wir besuchten mal wieder das Bananaleaf und verbrachten eine netten Abend. Da man hier keine Ostern feiert, hatten wir natürlich auch nicht frei. Für uns war ein ganz normales kurzes Wochenende. Am Samstag, aufgrund nicht so guter Wetterverhältnisse, verbrachten wir den Tag zu Hause. Nur am Abend trafen wir uns mit Stefans Kollegen und seiner nun eingetroffenen Familie zum Essen. Auch hier hatten wir einen netten Abend zusammen. Am Sonntag, also Ostersonntag, machten wir uns nach einem Frühstück auf den Weg zum kaiserlichen Sommerpalast. Das Wetter wurde besser, die Luft war absolut herausragend und die Sonne schien zwischen den Wolken hervor. Nach gut einer Stunde mit der U-Bahn, 2x umsteigen und unzähligen Haltestellen erreichten wir die Station Beigongmen, die Station des Sommerpalastes. Mit vielen Chinesen schlängelten wir uns die Straße entlang zum Eingang. Nach einem schmalen Eintrittsgeld konnten wir endlich die Anlage betreten. Wunderschön. Man steigt einen Hügel hinauf zum Sommerpalast. Von dort aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Berge, auf die Stadt und auf der anderen Seite einen tollen Blick über einen See, auf dem man Boot und Tretboot fahren kann. Wir verbrachten dort eine ganze Weile, sahen uns die einzelnen Tempelanlagen und Gebäudeteile an. Kletterten durch die Parkanlagen und am Ende gingen wir noch entlang eines kleinen Flusses Spazieren, an dem kleine Andenkenläden angesiedelt waren. Auf dem Rückweg pausierten wir bei KFC zum Mittag. Ein sehr angenehmer Tag mit tollen Erlebnisse. (Bilder: Yiheyuan oder Summerpalace) Schnappschuss20140422_8.jpg Schnappschuss20140422_9.jpg Schnappschuss20140422_10.jpg Schnappschuss20140422_11.jpg Schnappschuss20140422_12.jpg Schnappschuss20140422_13.jpg Schnappschuss20140422_14.jpg Mit meiner Schule geht es weiter voran. In der nächsten Woche werden wir versuchen, die nächste HSK-Prüfung zu absolvieren. Die erste und die zweite Prüfung habe ich ja jeweils bestanden, jetzt steht die dritte an, die allerdings nur noch in Schriftzeichen geschrieben ist. Ich bin gespannt. Bisher kann ich 350 Schriftzeichen schreiben und lesen. Die Ausbeute ist hier noch nicht ganz so groß, aber sprechen kann ich schon einiges mehr. Ab nächsten Monat wird auch Stefan dann Chinesisch-Unterricht nehmen, ich bin sehr gespannt, wie er sich schlagen wird. Nebenbei lernen wir gerade für den Führerschein, wir werden in ca. 2 Wochen die Prüfung machen können. Mal sehen, ob wir bestehen. Ich werde berichten! Also dann bis bald zurück an dieser Stelle!
22.4.14 10:30


Weiter geht's….

Man denkt, dass man so langsam dieses Peking kennt, aber nein, man täuscht sich immer wieder. Weiter geht's mit unzähligen neuen Entdeckung entlang der Wege, die man geht. Nach einer wieder absolut versmoggten Woche (wir waren meistens bei einem AQI von 400) hat sich die Luft nach einem kurzen Schauer (wo auch immer der Regen herkam) am Freitag verbessert, so dass wir das Wochenende bei traumhaften Luftwerten und Sonnenschein genießen konnten. Am Samstag haben wir uns spontan dazu entschlossen in den Zoo zu fahren. Welch schlechte Idee! Aufgrund des guten Wetters war natürlich gefühlt halb Peking unterwegs zum Zoo. Bereits in der U-Bahn war spürbar, dass sich die Menschen darin ebenfalls auf dem Weg zum Zoo befanden. Unzählige kleine Chinesen-Kinder waren mit ihren Eltern, Großeltern, Nannys und was auch immer in Richtung zu unterwegs. Nach allerdings kurzer Anstehzeit an der Kasse haben wir für ein paar chinesische Dollar eine Eintrittskarte bekommen und haben uns mit den Massen in den Zoo gedrängt. Der Zoo ist für mein Empfinden recht alt, etwas angeranzt und sehr zu betoniert. Die Käfige/Gehege für die Tiere sind sehr klein und lieblos gestaltet. Aber gut, was will man hier auch erwarten, in einem Land, in dem Schildkröten in Schlüsselanhängern gehalten werden!? Die Grünanlagen, sofern es welche gab, waren allerdings sehr schön zurecht gemacht. Es gab genügend Picknickflächen. Nun, wir hatten nichts dabei, weil wir dachten, wir kaufen uns einen Snack vor Ort. Falsch gedacht! Es gab zwar einige Versorgungstempel, jedoch sah das alles nicht wirklich appetitlich aus und wir entschieden uns dann nichts zu essen und lieber nach dem Zoobesuch noch beim güldenen M einzukehren. Im Zoo selbst haben wir diverse bekannte und unbekannte Tiere gesehen. Ein Highlight soll das ebenfalls dort angesiedelte Aquarium sein, für das man allerdings extra Eintritt bezahlen muss. Das haben wir uns aufgrund der bereits vorhandenen Menschenmassen nicht mehr angetan. Wir werden lieber noch einmal wiederkommen und dann unter der Woche oder im Winter. (Bild: Pandabär und Tigerstatue) Schnappschuss_20140401_1.jpg Schnappschuss_20140401_2.jpg Nach unserem Zoobesuch machten wir uns auf den Weg zum güldenen M auf der anderen Straßenseite. In einem eher von außen unscheinbar aussehende Gebäude mit einem angeschlossenem Busbahnhof befand sich der Futtertempel. Nachdem wir uns wieder durch Menschenmassen durchgekämpft hatten und endlich unser Essen bekamen, pausierten wir erst einmal vor der Tür des unscheinbaren Gebäudes. Die Füße waren doch sehr lahm. Nach der Essenspause traten wir noch einmal ein, weil wir einige Geschäfte im inneren entdeckt haben. Gesagt, getan: Es erschlossen sich uns 5 Etagen mit unzähligen kleinen Shops für Klamotten, Socken, Unterwäsche, Schuhen, Gürteln, Handtaschen,…! Es waren nur Chinesen unterwegs, keine Wehster. Und, man brauchte hier nicht handeln, es war tatsächlich alles ausgezeichnet und spottbillig. Nun, da ich nicht wirklich etwas brauchte, habe ich mir nur ein paar Socken und ein paar Schuhe mitgenommen. Drei paar Socken bekam ich für 10 Kuai, also 1,20 EUR und die Schuhe, Wildlederschuhe, für 100 Kuai, also 12 EUR. Beispielsweise gab es auch Jogginganzüge für 7 EUR, Gürtel für 10 EUR,…! Wiederkehr garantiert!! Nach einer doch wieder beschwerlichen Rückfahrt in der U-Bahn (rund 45 Minuten) haben wir den restlichen Nachmittag zu Hause verbracht und die Füße hochgelegt. Nur ein kleiner Spaziergang zum Einkaufszentrum um schnell etwas Futter einzuwerfen musste noch sein. Auch hier haben wir wieder fast nichts bezahlt. Eine riesige Schüssel voller gebratener Nudeln mit Gemüse gibt's hier schon für 22 Kuai, also rund 2,50 EUR. Am Sonntag haben wir den Tag langsam angehen lassen mit einem kleinen Bummel durch das Village. Das Wetter war so schön und wir hatten auch noch einen Termin beim Schneider. Wir haben ein paar Klamotten reparieren/ändern lassen, die wir noch abholen mussten. Auf dem Rückweg ist uns dann Gonzo über den Weg gelaufen und wir mussten ihn unbedingt mitnehmen. Gonzo lebt gerade noch in einer Tupperdose, aber immerhin größer als der Becher, in dem er vorher lebte. Am Sonntagnachmittag dann haben wir uns für einen Spaziergang durch das Künstlerviertel 798 entschieden (auf chinesisch qi jiu ba). In Begleitung von Stefans Kollegen fuhren wir mit dem Taxi zum besagten Viertel und genossen das schöne Wetter. Viele kleine Galerien und Geschäfte sind dort angesiedelt und man kann dort wirklich einige Zeit vergingen, einfach nur schauen, spazieren, einen Kaffee trinken, etwas kleines Essen. Echt super! (Bilder von 798) Schnappschuss_20140401_3.jpg Schnappschuss_20140401_4.jpg Schnappschuss_20140401_5.jpg Schnappschuss_20140401_6.jpg Nach einiger Zeit dort fuhren wir wieder zurück in Richtung Sanlitun, kehrten noch in eine kleine Bar ein um auf das Abendessen zu warten. Wir entschlossen uns zum Hot Pot essen. Ein weiterer Versuch, nachdem der erste so kläglich gescheitert war (ihr erinnert Euch an die Terrarien, an die Singvögel,…). Das Restaurant, das wir ins Auge gefasst hatten, wurde uns wärmstens von Stefans Kollegen empfohlen. Im Restaurant angelangt, erhielten wir einen netten großen Tisch, auf dem bereits eine Heizvorrichtung für den Pot installiert war. Durch ein Loch im Tisch führte ein Schlauch zur unter dem Tisch vorhandenen 5l Gasflasche. Darf ich erwähnen, dass es erlaubt war in dem Restaurant zu rauchen? Die Flasche war nicht gesichert und der Schlauch auch nicht. In Deutschland undenkbar. In diesem Restaurant gab es eine englische Karte. Wir bestellten und zwei verschiedene Flüssigkeiten und eine Auswahl an Gemüse, Pilzen und Fleisch für den Hotpot. Es wurde alles in Windeseile herangetragen, der Pot aufgestellt und eingeheizt. Tja, man kann sich das wie eine Art Fondue vorstellen. Man schmeisst alles in den Pot und fischt dann mit einer Schöpfkelle bzw. mit seinen Stäbchen darin herum und holt sich das gegarte wieder heraus. Eine ganz lustige Angelegenheit, recht lecker und man sieht hinterher aus wie ein Schwein! Wir kehrten nach dem Restaurantbesuch nach Hause zurück, so dass unsere vollgesaute Kleidung nicht auffiel! ;-) Gestern war der nächste Vorsorgetermin im Krankenhaus für Baby und mich. Uns geht's gut, Baby wächst entsprechend! Also alles bestens. Daher kommt heute erst der Eintrag mit einem Tag Verspätung, da es im Krankenhaus mega voll war und ich fast den ganzen Nachmittag dort zugebracht habe. Heute warte ich auf unseren Container, der nun endlich eintreffen wird. Juhu! Gonzo lebt daher auch noch in seiner Tupperschüssel und noch nicht im Aquarium. Wir dachten aber, dass er es drei Tage in der Tupperschüssel besser hat als in seinem Plastikbecher. Zudem sind heute ein paar weitere Luftreinigerpflanzen bei uns eingetroffen, die ich online bestellt habe. Eine weitere Reinigungspflanze für die Nacht, 3 Efeututen und eine große Palme, die bis zur Decke reicht. Also bis bald zurück an dieser Stelle!!
1.4.14 08:56


30.3.14 10:43


Kennt Ihr schon den Unterschied?

Kennt Ihr schon den Unterschied zwischen einem AQI von 30 und 300? Nein!? Beide Bilder sind an gleicher Stelle, etwa zur gleichen Uhrzeit gemacht. AQI von 30 Schnappschuss20140326_2.jpg AQI von mehr als 300 Schnappschuss20140326_1.jpg
26.3.14 12:26


Chuntian le, tianqi nuanhuo le. - Es wird Frühling, das Wetter wird wärmer.

Chuntian le, tianqi nuanhuo le - es wird Frühling, das Wetter wird wärmer. Die Temperaturen in Beijing klettern langsam, aber sicher auf die 25 Grad - Marke und in der Sonne ist es richtig schön warm. Nachts kühlt es immer noch etwas herunter, aber bald wird es sicher auch abends/nachts beständig warm bleiben. Die Bäume sprießen, die Blumen blühen langsam. Einen wirklichen Frühling scheint es hier tatsächlich nicht zu geben. Es geht von kalt gleich in warm über. Die letzten Tage war auch die Luft entsprechend gut, so dass man ohne Maske herausgehen konnte. Heute liegen wird schon wieder bei einem AQI von rund 300. Also Maskenwetter, bei 25 Grad nicht wirklich angenehm, aber besser als diesen blöden Feinstaub einzuatmen. Die Chinesen hüllen sich immer noch in dicke Pullover, Winterjacken und Mützen, denn für sie ist es immer noch nicht sehr warm. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wie warm wird es wohl tatsächlich im Sommer werden? Offensichtlich sehr heiß!! (Bild: Frühling in Sanlitun) Schnappschuss20140324_1.jpg Die letzte Woche war, wie gesagt, angenehm warm, so dass ich mich jeden Nachmittag neben den Hausaufgaben auf einen Spaziergag durchs Village gewagt habe. Am Donnerstag bekam ich endlich mein Anschlussvisum, so dass ich mich mit Lingling (ihr erinnert Euch, unser Scort der Relocation-Agency) auf zur Polizei machte, um mich erneut in Beijing zu registrieren. Da muss man jedes Mal in sobald sich etwas mit dem Visum ändert. Die Registrierung war problemlos, da ich ja bereits dort registriert bin und nur die Daten geändert werden mussten. Am Freitagnachmittag verbrachte ich einige Zeit mit meinem Mitschülern. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der "Beautiful Food Hall" ließen wir uns noch zu einem Milchshake bei Tigris Coffee am Yashow Market nieder. Echt wahnsinnig lecker. Beautiful Food Hall, mir fällt das chinesische Wort dafür nicht mehr ein, aber übersetzt heisst es Beautiful Food Hall. Das ist ein, ja, eine Halle, in der sich viele Stände befinden, an denen man sich was zu essen zu bereiten lassen kann. Es gibt von Suppen, über Fleischgerichte, Dumplings, Reisgerichte und gebratene Nudeln alles und das für recht schmales Geld. Ein Gericht bestehend aus einem Hauptgericht, einer meist ungenießbaren Suppe und manchmal einem kleinen Salat liegt bei rund 10-15 Kuai, also umgerechnet bei 1,20 EUR - 1,90 EUR. Ich habe bisher zwei Nudelgerichte dort probiert, die ersten Nudeln sind mir nicht sehr gut bekommen, das lag wohl aber eher an mir. Die zweiten Nudeln, die ich am Freitag probierte, waren 1000 Mal leckerer als bei Mr Phung in der City Galerie. Hmmmm, yummy! Gut, ich werde dort nicht sehr oft einkehren, aber hin und wieder werde ich mir die Nudeln mal reinziehen. Meistens koche ich ja abends für Stefan und mich, daher ist ein warmes Mittagessen für mich nicht immer unbedingt notwendig. Am Samstag beschlossen wir, uns einen Toaster zu organisieren. Wir machten uns zu Fuß auf den Weg zur nahegelegenen Elektronikmeile, auf der wir bereits anfangs unseren DVD-Player gekauft haben. Da das Wetter so schön war und wir zuvor noch nie die Straße noch etwas weiter hoch gelaufen waren, auf der sich ein weiteres Einkaufszentrum, das Parkview Green, befindet, nutzen wir die Gelegenheit. Im Parkview Green angekommen, staunten wir nicht schlecht: (Bild: Parkview Green) Schnappschuss20140324_2.jpg Ein riesiges Shoppingcenter, aber nur vom feinsten. Ich glaube, die billigste dort ansässige Marke war Hilfiger. Sonst gab es die Auswahl zwischen Stella Mc Cartney, Louis Vuitton und wie sie alle heißen. Im Basement befindet sich, wie fast überall ein Supermarkt. Wir hatten bereits von diesem Supermarkt und der gigantischen Auswahl an importierten Lebensmitteln gehört. Und, es war tatsächlich so. Von Maggi Fix über Dr. Oetker bis hinzu Iglo gibt es fast alles, was sich der durchschnittliche Deutsche wünscht! ;-) Also, wenn uns das Heimweh nach etwas plagt, wissen wir nun, wo wir es bekommen. Nach dem Streifzug durch den Supermarkt schauten wir uns noch etwas im Center um, und, wer lief uns über den Weg? Ein paar Figuren aus Star Wars! (Bild: Fast wie bei Star Wars) Schnappschuss20140324_3.jpg Im Anschluss machten wir uns auf den Rückweg und setzten unseren eigentlichen Plan, einen Toaster zu kaufen, weiter fort. Nach einem Besuch im Blue Island - Kaufhaus - dort gab es Toaster - und einer Smoothie-Pause (die sind auch so billig hier!? Nur 10 Kuai, also 1,20 EUR für einen Smoothie) besuchten wir noch den Suning-Technikmarkt, aber dort gab es es keine Toaster. Nun, die Auswahl war also nicht so groß. Nach einer Mittagspause bei Mc D kauften wir also den einzigen für uns in Frage kommenden Toaster der Marke Philips. Man vertraut schließlich auf das, was man kennt. Weil wir bereits aus dieser Serie auch schon den Wasserkocher besitzen und wir damit sehr zufrieden sind, kann der Toaster nicht schlechter sein. (Ist er auch nicht! ;-)) Nach einer Fußpause zu Hause, beschlossen wir noch zum Blumenmarkt in die Ladies Street zu fahren. Doofer Fehler! Am Samstagnachmittag aus Sanlitun mit den Auto oder Taxi herauszukommen ist die Hölle. Wir haben für die sonst andauernde Fahrt von 10 Minuten am Samstag eine halbe Stunde gebraucht, weil die Straßen einfach nur verstopft waren. Endlich angekommen, schlenderten wir erst durch den Technikmarkt (hier gibt's unzählige Beats by Dr. Dre, iPhones, iPads,….), dann durch den Porzellanmarkt und dann durch den Blumenmarkt. Neben den Blumen bekommt man dort auch Tiere: Kaninchen, Hamster, Vögel, Fische, Salamander, Molche, Bartagamen, Chamäleons,… Die armen Tiere werden in China für deutsche Verhältnisse einfach fürchterlich gehalten. Die Bartagamen werden in kleine Holzkisten gepfercht, Kaninchen und Hamster werden auf Gittern gehalten, Fische bekommen so oder so nur kleine Fischgläser, keine Aquarien, etc.. Also Augen zu und schnell durch. Bereits in der zweiten Reihe fanden wir die Grünpflanze, die wir gesucht haben: Eine Topfpflanze, die, neben der bereits vorhandenen Grünlilie, in der Nacht die Luft reinigen soll, so haben Chinesen berichtet. Nun, schaden kann's nicht. Wir haben jetzt eine im Schlafzimmer und eine im Gästezimmer. Gäste, seid unbesorgt!! Die Pflanze filtert die schlechte Luft! Es folgten noch zwei Sukkulente, die mit zu uns nach Hause mussten und dann suchten wir uns ein Taxi zurück. Nach einer weiteren halben Stunde im Taxi mussten wir vorzeitig aussteigen, weil unser Taxi nicht mehr nach Sanlitun hereinkam. Den letzten Kilometer mussten wir zu Fuß zurücklegen. An diesem Abend schonten wir die Füße für den nächsten Tag! Am Sonntag trafen wir uns mit Stefans Kollegen zum Essen im deutschen Brauhaus. Bei Schnitzel, Leberkäs mit Spiegelei und einem Wurstsalat mit Brezel genossen wir das recht gute Wetter auf der Sonnenterrasse. Da hat den Männern auch schon der halbe Liter Bier geschmeckt. Das Essen war, wie immer, sehr typisch deutsch und absolut schmackhaft. Hmmm, ab und zu braucht man das einfach. Nach dem Essen starteten wir mit dem Taxi, aufgrund der schlechten U-Bahn-Verbindung - 3x umsteigen für 6 Stationen Fahrt -, in den zweiten Ring, also das ursprüngliche Peking, das ursprüngliche China. Wir besuchten zuerst den Lamatempel. Der Tempel ist der einer der größten lamaistischen Tempel außerhalb Tibets und gilt als best restaurierte Tempelanlage in ganz Beijing. Der Höhepunkt ist eine 18m hohe Buddha-Figur, aus einem einzigen Baumstamm des Sandelholzbaum geschnitzt. Fotos waren hier (*hüstel*) verboten. Ich habe natürlich, natürlich, natürlich kein Foto gemacht und es ist auch nicht auf Anfrage bei mir zu bewundern…. Den Tempel nutzen die Chinesen für Gebete. Überall qualmen Räucherstäbchen vor sich hin und die Chinesen knien vor jeder Buddha-Statur nieder und verbeugen sich unzählige Male. (Bild: Lamatempel) Schnappschuss20140324_7.jpg Schnappschuss20140324_8.jpg Schnappschuss20140324_9.jpg Im Anschluss daran sind wir noch ein paar Meter weiter gelaufen, weil sich in der Nähe der Konfuzius-Tempel befinden sollte. Ein eher unscheinbares Tor geleitete uns in den Tempel. Der Konfuzius-Tempel besteht aus vielen kleineren Gebäuden, in der Mitte ist ein großer Pavillon angesiedelt, in dem Konfuzius seine Thesen gelehrt hat. Im vorderen Bereich der Anlage befinden sich die Stelen, auf denen die Weisheiten des Konfuzius angeschrieben waren. Heute ist nicht mehr viel davon zu erkennen. (Bild: Konfuzius Tempel) Schnappschuss20140324_4.jpg Nach dem Besuch im Tempel sind wir entlang der Straße durch die Hutongs bis zu einem nahegelegenen Café gelaufen. Die Hutongs sind schon sehr spannend. Für uns war es das erste Ml, das wir so nah an die Hutongs herangekommen sind. Ich denke, wir waren nicht das letzte Mal da. Da versteckt sich nämlich das ursprüngliche China/ das ursprüngliche Peking. Die Hutongs müssen unbedingt näher erkundet werden. Hier gibt es sicherlich noch einige Ecken, die sehens- und erlebenswert sind. Nach der Kaffeepause fuhren wir zurück nach Sanlitun, natürlich mit dem Taxi. (Bild: Die Hutongs) Schnappschuss20140324_5.jpg Schnappschuss20140324_6.jpg Nach einem Spaziergang durch das Village kehrten wir noch auf einer Dachterrasse ein und ließen den Tag bei einigen kühlen Getränken ausklingen, mit direktem Blick auf unser Wohnhaus Sanlitun SOHO. So, ich schließe nun mit besten Grüßen aus Beijing. Bis bald zurück an dieser Stelle.
24.3.14 10:54


Eine weitere Woche in China….

Nach einer eher beschwerlichen Woche, immer noch geplagt von Erkältungsbeschwerden, ging es endlich am Donnerstag bergauf, so dass ich sagen möchte, fast geheilt zu sein. Am Freitag veranstaltete meine Schule eine Welcomeparty für die neuen Studenten, zu der natürlich auch "alte Hasen" willkommen sind und waren. Also machten wir uns am Freitag nett zurecht und gingen vor der Party noch zum Essen. Dieses Mal, weil uns doch hin und wieder die heimatlichen Geschmacksvergnügen fehlen, kehrten wir in das Restaurant Athina ein, nicht weit von unserem zu Haus und sehr nah an Stefans Arbeitsstätte. Bei einem Ouzo Plomari genossen wir die Atmosphäre, die recht liebevoll und detailgetreu griechisch war. Als Vorspeise bekamen wir eine Portion Zaziki (Ördschi, Du hättest es mit 1 +++++ bewertet!), das hundescharf und knoblauchig war, und etwas Pitabrot sowie eine Thunfisch- und eine Auberginencreme aufs Haus. Im Anschluss daran hatte Stefan eine gemischte Grillplatte und ich ein Moussaka. Alles war wirklich sehr lecker und tatsächlich recht griechisch. Wenn uns nun einmal das Heimweh nach unseren Vorfelder Griechen packt, haben wir mit dem Athina eine recht gute Alternative mit einer kürzeren Anreise gefunden. (Bild: Das kleine Ouzo-Gedeck) Schnappschuss_20140317_1.jpg Nach dem Essen besuchten wir dann den Club, in dem die Party stattfinden sollte. Nun gut, durch einen absolut ranzigen Eingang schlängelten wir uns durch ein nach Kotze stinkendes Treppenhaus bis in den vierten Stock hinauf. Der besagte Club war eine Rooftopbar, die im Sommer bestimmt ganz nett ist. Jetzt im Frühling, da immer noch die Fenster geschlossen sind, war es ziemlich verqualmt und verräuchert in dem Schuppen. Wir quatschten etwas mit meinen Mitschülern, es war auch recht nett, machten uns aber bald auf den Heimweg, da wir am Samstagmorgen mit Stefans neuem Kollegen, der gerade erst in Peking angekommen ist, zur Sightseeingtour durch Peking verabredet waren. Am Samstag wurde es dann tatsächlich so allmählich Frühling in Peking. Die Luft war recht gut, die Sonne schien und schon die ersten Blüten an den Bäumen begannen zu blühen. (Bild: Frühling in Peking) Schnappschuss_20140317_3.jpg Gegen 10 Uhr bekamen wir Besuch von Stefans Kollegen und wir starteten in Sanlitun SOHO mit unserer Tour. Mit der U-Bahn fuhren wir zum Panjiayuan-Market, wenige U-Bahn-Stationen von uns entfernt. Dort angekommen, bogen wir in die Straße zum Markt ein. Gleich am Straßenrand sahen wir einen Wagen, auf dem zwei große Hunde saßen. Als wir näher kamen, sahen wir, dass die Hunde nicht wirklich lebendig waren. Sie waren zwar echt, aber sie waren ausgestopft. Echt unglaublich. Die beiden Hunde waren aber auch unter den Chinesen der absolute Hingucker. Auf dem Markt schlenderten wir dann die einzelnen Gänge auf und ab, entdeckten einiges neues, anderes, das wir aber auch schon beim letzten Mal gesehen hatten. Die Temperaturen kletterten immer weiter nach oben und es wurde richtig schön, so dass wir uns eine ganze Weile auf dem Markt aufhielten. (Bild: PanjiayuanMarket) Schnappschuss_20140317_4.jpg Schnappschuss_20140317_5.jpg Schnappschuss_20140317_6.jpg Nach dem Marktbesuch fuhren wir dann mit der U-Bahn zurück nach Guomao, einem ziemlich großen Dreh- und Angelpunkt für die U-Bahn. Dort kreuzen sich Linie 1 und Linie 10 und in Guomao ist es immer wirklich mega voll. Dort spürt man die 20 Mio. Einwohner von Peking auf alle Fälle!! In Guomao wechselten wir dann, wie gesagt, die U-Bahn-Linie und fuhren eine Station Richtung Verbotene Stadt nach Yong'anli. Dort ist der berühmt-berüchtigte Silkmarket, den wir letztens schon einmal besucht hatten. Dort sind ein paar ganz nette Fressbuden vorhanden und wir kehrten zum Mittagessen ein. Nach einer kurzen Verschnaufpause tigerten wir dann durch den Markt. Stefans Kolleg suchte nach einem Portemonnaie, ich brauchte noch eine etwas kleinere Handtasche, da sich meine Auswahl immer noch im Container befindet, Stefan hatte ein Auge auf eine Krawatte und einen Pullover geworfen. Also besorgten wir die Objekte der Begierde und machten uns dann aber auch ziemlich schnell auf den Weg zur U-Bahn zurück, da man nach dem 3. Stockwerk keinen Bock mehr hat: "Hello. What do you want? Want to buy something? Hello Lady, nice scarfs. Do you need a bag? Come in, I have beautiful bags. Which colour for a T-Shirt do you want? We can make a ANZUGE for you." WAHHHHHH, irgendwann reicht's wirklich. Allerdings erzielten wir dieses Mal nicht ganz so gute Preise. Offensichtlich hatten die Händler schon zu viel verkauft. Mit der Bahn fuhren wir dann einige weitere Stationen zur Wangfujing. Aufgrund der nun allmählich weiter kletternden Temperaturen machten wir eine weitere Pause im Mc Café, gleich am Anfang der Wangfujing. Natürlich war hier der Markt unsere nächste Station. Nach der kurzen Pause bogen wir dann in die Nebenstraße auf den Markt ein. Da es bereits Nachmittag war, hatten die Chinesen alle schon gespeist und die Straße war nicht mehr ganz so überfüllt. Bei meinem ersten Besuch auf dem Markt hatte ich ja bereits schon einmal das Bild der Skorpione am Spieß und der Seepferdchen gepostet. Nun, hier möchte ich etwas ergänzen: Teilweise sind die Tiere am Spieß noch nicht tot. Offensichtlich waren die Tiere nur starr vor Kälte. Als wir am Samstag bei Sonnenschein dort waren, zappelten die Tiere am Spieß noch fröhlich vor sich hin. Die waren also nicht tot. Zusätzlich zu den Skorpionen, Seepferdchen und Seesternen sahen wir nun auch Flugechsen, Spinnen - ich meine hier Vogelspinnen, Schlangen, Heuschrecken und Tausendfüßler am Spieß. Das möchte ich Euch nicht vorenthalten: Schnappschuss_20140317_7.jpg Schnappschuss_20140317_8.jpg Nach unseren Besuch auf dem Markt traten wir dann unseren Rückweg an. Da wir so einige Kilometer an dem Tag gemacht hatten, taten uns einfach nur noch die Füße weh und wir wollten nach Hause. Wir verbrachten einen ruhigen Abend zu Hause, denn an einigen Stellen in Peking ist sogar hupen verboten. ;-) (Bild: Hupen verboten) Schnappschuss_20140317_2.jpg Nach dem wir am Sonntag ausgeschlafen hatten, entschlossen wir uns nach Xidan zu fahren. Ich habe von Xidan von meinem Lehrer gehört, einer Shoppingmeile, auf der nur Chinesen einkaufen, also wohl ein echter Insider. Nach einer halben Stunde Fahrt mit der U-Bahn und natürlich dem Linienwechsel in Guomao erreichten wir Xidan. Die U-Bahn war hoffnungslos überfüllt und tatsächlich strömten viele Chinesen mit uns aus der U-Bahn heraus. Wir bahnten uns den Weg ins freie und es eröffnete sich uns eine recht unscheinbare Pekinger Hauptstraße, mit vielen grauen Gebäuden. Links und rechts auf der Straße befanden sich immer wieder Eingänge in die Kaufhäuser. Nun, wir waren nicht in jedem Kaufhaus, denn das ist wirklich schier unmöglich. Aber ungefähr 20 Minuten Fußmarsch die Straße hinauf und 20 Minuten Fußmarsch die Straße hinab befanden sich ca. 20 Kaufhäuser. Daneben noch unzählige andere Shops wie bspw. Adidas, Nike, H&M, Apple (mittlerweile der 3. Apple-Shop, den wir kennen), die Galeries LaFayette…. Wir waren in zwei Kaufhäusern. Das eine, ich möchte nicht lügen, aber ich schätze, das war so groß wie das Berliner Alex, aber mit 10 (!!) Stockwerken. Das andere in etwa so groß wie das Berliner Kadewe, auch mit 6 Stockwerken. Wir versuchten etwas zu essen zu finden, was sich aber als sehr schwer entpuppte. Nun es gibt in Peking, auch in den Kaufhäusern, unzählige Fressgeschäfte und Restaurants, aber die Vielzahl schafft es nicht, die dort vorhandenen Menschen abzufrühstücken. Vor den Restaurants türmen sich die Leute mit kleinen Wartezettelchen und versuchen, auch in ein Restaurant zu gelangen. Wir ergatterten schließlich, ohne Wartezeit, einen Tisch beim Pizzahut im zweiten Kaufhaus. Wir hatten zwar keinen Bock auf Pizza, aber was will man machen. Es war mittlerweile 14:00h und irgendwann schlägt der Hunger zu. Wir machten uns nach dem Essen mit einigen Einkäufen auf den Weg zurück in unsere Wohnung um uns noch etwas auszuruhen. (Bild: Blick über Xidan und Galeries La Fayette) Schnappschuss_20140317_9.jpg Schnappschuss_20140317_10.jpg Gestern Abend waren wir noch einmal mit Stefans Kollegen zum Essen verabredet. Wir suchten das All in Bananaleaf, bei dem wir schon vor einiger Zeit mal gegessen hatten. Wir wussten ja, dass das Essen dort sehr gut und recht erschwinglich ist. Nach einem leckeren Thaiessen beendeten wir den Sonntag mit einem Video aus unserem Lieblings-DVD-Laden. Zu unserem Container gibt es auch Neuigkeiten: Offensichtlich konnte es jetzt wohl doch etwas beschleunigt werden, dass Stefan seine Arbeitserlaubnis bereits Ende März bekommt. Stefan hat auch schon Kontakt mit dem Spediteur aufgenommen, der unseren Container ausliefern wird. Hier braucht es dann wohl nur noch 2-4 Arbeitstage bis die Lieferung uns in Sanlitun SOHO erreicht. Es ist also alles vorbereitet und unsere Klamotten werden und bald erreichen. Juhuuu! Also, bis bald mit sonnigen Frühlingsgrüßen aus Beijing!
17.3.14 08:08


Di wu ge xingqi - die 5. Woche

Di wu ge xingqi - die 5. Woche Die 5. Woche in Beijing ist vorbei. Die Woche war gezeichnet von diversen Erkältungsviren, die uns mit Erfolg attackiert haben. Stefan hat die Seuche die ganze Woche mit sich herumgeschleppt bis ich mich dann schließlich am Sonntag auch ergeben musste. Verdammt, so eine Seuche ist wirklich nicht angenehm zu mal die Nase durch die fehlende Luftfeuchtigkeit sowieso schon angegriffen. Der Schnupfen macht es wirklich nicht besser. Unser schicker Luftbefeuchter, der konstant eine Luftfeuchtigkeit in der Wohnung halten kann, befindet sich auch immer noch in dem Container. Unseren Container bekommen wir nun tatsächlich erst Mitte April. Mit Stefans Visum gab es ein paar Problemchen, so dass sich die endgültige Arbeitserlaubnis - die Voraussetzung für die Auslieferung des Containers - noch weiter hinauszieht. Langsam ist das hier nicht mehr lustig, denn nun erfordert es tatsächlich, dass wir uns bald neue Klamotten kaufen müssen, da das Wetter hier zunehmend besser wird und wir lediglich die dicken Winterklamotten hier haben. Gefütterte Stiefel bei +15°C sind keine Freude! Unsere Sommerklamotten sind nämlich alle geschlossen im Container. Hätten wir das gewusst, hätten wir von Anfang an ganz anders die Klamotten zusammengestellt. Wir hatten noch 4 Kartons ungenutztes Fluggepäck übrig. Das konnte ja keiner ahnen…. Die Erkältungsviren haben uns auch in dieser Woche unternehmungstechnisch etwas ausgebremst. So kann ich dieses mal nur von einem Restaurant berichten, in dem wir unter der Woche waren. Am Mittwoch haben wir nämlich hier unten am Fuße unseres Wohngebäudes ein kleines südchinesisches Restaurant, eher ein Schnellrestaurant, ausprobiert. Das war sehr lecker. Wir haben einen riesigen Bottich Nudelsuppe mit Pilzen, eine Schale gedünstete Pilze und verschieden zubereitete Dumplings bekommen. Die eine Art von Dumplings war gedünstet, die anderen waren in der Pfanne frittiert. Für Südchina, das wissen wir mittlerweile, ist es ja üblich, dass neben der Fleisch-,Gemüse- oder Pilzfüllung auch Suppe in den Dumplings ist. Dumplings? Ich würde es zu Hause als Wantan bezeichnen bzw. kennt man dies Teigtaschen bei uns auch nur als Wantan. Hier bezeichnet man sie übersetzt als Dumplings, die Chinesen unterscheiden noch zwischen Jiaozi und Baozi. Jiaozi sind eher ravioli-ähnliche Teigtaschen, die in Wasser gekocht werden. Baozi sind wantan-ähnliche Teigsäckchen, die eben entweder gedünstet werden in einem Körbchen oder der Boden in einer Pfanne frittiert wird. Alles ist sehr lecker und sollte unbedingt gegessen werden, sofern man in China ist. Zusätzlich hatten wir noch ein Schälchen mit Hühnchenteilen, ja mit Hühnchenteilen, die wir als solche übersetzt hatten. Es kamen aber dann auf unseren Tisch Hühnerkrallen, ja tatsächlich, Hühnerfüße. Die waren zwar offensichtlich frittiert, aber dann wieder irgendwie eingelegt, so dass die Füße völlig wabbelig waren. Das war echt etwas eklig und wir haben die Füße auch nicht probiert. Bäääh! Am Freitag war ich ja noch top fit also habe ich mir einen Besuch im Kosmetikstudio gegönnt, um mir die Nägel machen zu lassen. Ein Besuch im Kosmetikstudio ist echt erlebenswert und sollte in China durchaus mal wahrgenommen werden. Ganz anders als in Deutschland wird man in China in einen riesigen, sehr bequemen Sessel gesetzt und sofort laufen die Chinesinnen wie wild durcheinander und schleppen allerlei Zeug an. Gut, bei der Maniküre bleibt dann letztlich nur eine Dame vor einem auf einem Schemel sitzen und macht dann die Nägel wieder fein. Entschließt man sich aber auch noch für eine Pediküre und dann sogar noch eine Gesichtsbehandlung, bleiben dann gleich drei Chinesinnen um einen herum. Eine kümmert sich um die Füße, die zweite um die Nägel und die dritte ums Gesicht. Also bekommt man quasi drei Behandlungen auf einmal und auch eben nur in der Zeit einer Behandlung. Nichts mit lange Warten oder vorher Termine vereinbaren. Man geht da eben einfach hin. Genug Personal ist überall vorhanden. Ja, und letztlich, wenn man sich etwas auf die chinesische Kultur einlässt, verlässt man nach einer Stunde das Kosmetikstudio mit nicht nur frisch gemachten Nägeln, sondern auch fein manikürten Fingern im chinesischen Stil. (Foto: Mein Nageldesign für die nächsten drei Wochen) Schnappschuss_20140310_1.jpg Am Samstag war ja nicht nur Weltfrauentag, der übrigens in China wirklich gefeiert wird. Die Damen haben einen oder einen halben Tag frei von der Arbeit. Nein, es war ja auch Stefans Geburtstag. Eigentlich wollten wir uns etwas Kultur reintun, aber leider war die Luft am Samstag so schlecht, dass wir kurzfristig umplanen mussten. Nach einem Geburtstagskuchenfrühstück ist Stefan zum Frisör aufgebrochen und ich habe etwas zu essen im Supermarkt für das Wochenende besorgt. Im Anschluss haben wir uns wieder in unserer Wohnung getroffen und haben uns auf den Weg zur U-Bahn-Station gemacht. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen kurzen Stop in unserem Fitnessstudio eingelegt. Unsere lang ersehnten Mitgliedsausweise sind nun endlich fertiggestellt und wir können ab sofort das Angebot des Fitnessstudios im Pacific Century Place nutzen. Neben diversen Fitnessangeboten ist auch ein Schwimmbad vorhanden, in dem ich bald meine Runden drehen werde. Die U-Bahn war, wie immer samstags, hoffnungslos überfüllt. Unser Ziel war mal wieder die Wangfujing Street um etwas zu shoppen, da in den Malls die schlechte Luft einigermaßen erträglich ist. Ich habe mal ein Bild vom U-Bahn-Tunnel gemacht. Die schwarze Masse in der unteren Hälfte des Bildes sind alles chinesische Hinterköpfe, die sich durch den U-Bahn-Tunnel drücken: Schnappschuss_20140310_2.jpg Nach etwas Shopping haben wir uns dann wieder mit der überfüllten U-Bahn nach Hause begeben und haben uns noch etwas für den Abend ausgeruht. Unser Abendprogramm führte uns gegen 18:00 Uhr Richtung Workers Stadium. Dort, vor dem Stadion, befindet sich nämlich eines der lt. Reiseführer besten Restaurants für Peking Ente, das Da Dong Roast Duck Restaurant. Wir hatten dummerweise nicht reserviert, da wir dachten, dass für zwei Leutchen immer ein Tisch zu finden sei. Geirrt! Man sagte uns aber, dass wir nur eine halbe Stunde warten müssten und wir uns in der Zwischenzeit kostenlos an der bereitgestellten Bar bedienen dürften. Da Fußballwochenende war, auch in Peking, und alles rund um das Workers Stadium zugeparkt war, hatten wir wenig Hoffnung in einem anderen Restaurant einen Platz zu finden und ausserdem hatten wir ja auch schon lange geplant, die Ente zu essen. Also warteten wir. Nach wirklich einer halben Stunde führte man uns dann in das Restaurant zu unserem Tisch. Natürlich bestellten wir das Roasted Duck Arrangement. Dazu wählten wir noch gedünsteten Broccoli und einen Teller gebratener Bambussprossen und Pilze. Nach kurzer Wartezeit brachte man uns unsere Ente: Zwei Köche stellten sich an einen separat beigestellten Tisch und hantierten mit der Ente. Zuerst brach man das Köpfchen ab. Dann schnitzte der Koch mit dem Messer die Haut und eine Stückchen Fleisch von der Ente. Zu unserem Arrangement bekamen wir jeder einen Teller mit verschiedenen Beilagen (Pflaumenmus, Zucker, Gurken-, Zwiebel- und Rettichstreifen und Knoblauch), ein Töpfchen mit hauchdünnen Teigfladen und 2 Brötchen. Man zeigte uns, dass wir die Haut der Ente mit Zucker essen sollten, in den Fladen oder die Brötchen strich man Pflaumenmus, legte dann etwas Ente hinein und etwas Beilage. Ja, das ist nun die besagte Peking-Ente. Zum Schluss bekamen wir noch einige Erdbeeren auf Trockeneis serviert. Das sah schon toll aus, wie das so vor sich hindampfte. :-) (Bild: Zerlegen unserer Peking-Ente) Schnappschuss_20140310_3.jpg Nach dem Essen drehten wir noch eine Runde durch unseren Lieblings-DVD-Laden am Yashow-Markt und deckten uns mit neuem Filmvorrat ein. Auf dem Rückweg gab es dann noch ein Eis bei Coldstone, einer ganz tollen Eisdiele. Hm, das war ganz schön lecker. Der Abend endete dann mit der Live-Übertragung des Fußballspiels unseres Heimatvereins, das ja leider in einer ganz großen Pleite endete. Dadurch, dass ich mich am Sonntag erkältungsmäßig nicht so gut voran bewegen konnte, haben wir einen Sofatag eingelegt und nur mittags kurz eine Kleinigkeit in einer Burgeria im Village gegessen. Also Burger und Pizza, das können die Chinesen. Es ist immer alles total lecker und wirklich gut!! Aufgrund meiner Erkältung war ich heute nicht in der Schule, ich hoffe, es geht morgen wieder. Ich will nicht allzu viel verpassen. Bisher läuft es weiterhin mit meinem Chinesisch ganz gut. Heute habe ich bspw. eine neue Flasche Wasser für unseren Wasserspender bestellt, die Dame am anderen Telefonende sprach nur Chinesisch. Gut, also musste ich die Kenntnisse, die ich habe, hervorkramen. Ich sage mal so, 1 Stunde später stand jemand mit einer Flasche für unseren Wasserspender vor der Tür. Man hat mich also verstanden!! :-)) Ich hoffe, ich kann in der nächsten Woche mehr berichten, wenn unser Wochenende nicht krankheitsbedingt oder wegen schlechter Luft wieder umdisponiert werden muss. Also bis dahin….
10.3.14 08:41


So schnell kann's gehen...

Gestern noch versmoggt, heute morgen bei 7(!!!!) AQI. image.jpg Da kann man tatsächlich die Berge hinter der Stadt erkennen! Feichang piaoliang! (Das heißt sehr hübsch.) image.jpg
4.3.14 10:56


Wo zai Beijing. Ni ne? - Ich bin in Peking. Und Du?

Wo zai Beijing. Ni ne? - Ich bin in Peking. Und Du? Die vierte Woche ist vorüber. Ich möchte sagen, dass wir nun wirklich in Beijing angekommen sind. Der Alltag schleicht sich langsam ein, das soll er auch. Dennoch lernt man jeden Tag etwas neues dazu. Ich glaube, das wird auch noch eine Weile so bleiben, bis man durch alle Wände gelaufen ist, die einem in den Weg gestellt werden. Beispielsweise sollte sich nach unserer letzten Stromodyssee nun eine Gasodyssee anschließen. Gern berichte ich davon: Ich hatte in der vergangenen Woche Probleme mit unserer verdammten Dunstabzugshaube. Die war durch unseren Vormieter dermaßen verdreckt, dass ich 2 Tage lang versucht habe, die Filter irgendwie zu reinigen. Fettlöser, Geschirrspülmaschine, Schrubbelbürste,… nichts half wirklich. Zu guter letzt löste ich auch noch einen Feueralarm in der Küche aus, weil ich zuvor gekocht hatte und dann die frisch durchgelaufene Spülmaschine öffnete. Irgendwie war das zu viel Dunst für den Feuermelder mit einer schlecht funktionierenden Dunstabzugshaube. Da unser Scout Lingling in der letzten Woche sowieso nach SOHO kam, um unsere Passfotos für die Membercard im Fitnessstudio abzuholen, erzählte ich von dem Dunstabzugshaubenproblem. Man schickte mir einen Techniker. Mit wenigen Worten chinesisch, Händen und Füßen versuchte ich das Problem zu verdeutlichen. Der Techniker sagte mir meine Aye, also mein Hausmädchen, sollte putzen oder ich soll drei neue Filter kaufen. Filter kaufen? Ich glaub, ich spinne. Nichts da, also blieb mir wieder nichts anderes als erneut zu putzen, denn eine Aye habe ich nicht. Ich zeigte ihm dann noch den Feueralarm, es blinkte seit dem ein rotes Lämpchen am Kontrollgerät, er schaltete das Ding aus bzw. drückte irgendeinen vermeintlichen Reset-Button. Ich verbrachte einen weiteren Nachmittag mit Putzen der Dunstabzugshaube. Wie auch immer, das Ding geht jetzt einigermaßen. Am Donnerstag dann, wollte ich kochen. Ich versuchte das Gas anzudrehen und nichts passierte. Gut, da unser Gas ja nur noch einen kleinen Restbestand hatte (die Info hat man uns beim Umzug gegeben), dachten wir, wir laden einfach auf. Am nächsten Tag nahm Stefan die Gaskarte mit zur Arbeit, um sie in der Mittagspause aufzuladen. So weit so gut. Bei unserer Hausbank, bei der wir beim letzten Mal auch Strom aufgeladen hatten, akzeptierte man unsere Gaskarte nicht, weil in Beijing eine einzige Bank ein Monopol auf den Gasverkauf hat. Also müssten wir zu dieser Bank gehen, sagte man zu Stefan. Am Freitagabend probierten wir es dann bei der besagten anderen Bank, aber die war schon geschlossen und hatte auch keinen SB-Bereich. Also blieb unsere Küche wieder kalt und wir aßen in einem kleinen Nudelshop in der Fressmeile des benachbarten Einkaufszentrums. Ehrlicherweise haben wir da wohl die bislang besten Auberginen serviert bekommen. ;-) Am Samstagmorgen dann endlich, machten wir uns wieder auf den Weg zur Bank und konnten unsere Karte aufladen. Nach der Rückkehr zeigten wir fein unsere Karte mit Beleg beim Concierge und verlangten nach dem Techniker. Der kam auch wenig später und steckte unsere Gaskarte in den Zähler, der sich in unserer Wohnung befindet. Gut, kann man ja nicht wissen. Beim nächsten Mal…. Gas wurde aufgeladen, aber Gas funktionierte nicht. Der Techniker war ein schlaues Kerlchen, ging an unsere Hauptversorgung und siehe da, das Gas war nicht alle, sondern der Hauptgashahn hat automatisch nach dem ausgelösten Feueralarm in der Küche verriegelt. Das soll mal einer wissen. Zumal, ich hatte ja einen Techniker da, der den Alarm resettet hat. Seit Samstag können wir nun endlich wieder kochen. ;-) Am Mittag belohnten wir uns dann im Anschluss an die Gasgeschichte mit einem stück Kuchen. Für Stefan gab's Käsekuchen und für mich einen eher trockenen Schwarzwälderkirschkuchen. (Bild: Unser Kuchen) Schnappschuss_20140303_1.jpg Schnappschuss_20140303_2.jpg Am Samstagnachmittag machten wir uns auf die Suche nach einem Baumarkt. Endlich war auch die Luft besser nachdem es am Donnerstag geregnet hat, die Luft am Freitag noch etwas vor sich hingedümpelt hat bei 100 AQI. Am Samstag war die Luft bei Sonnenschein nur noch zwischen 25 und 50 AQI. Wir machten uns auf den Weg zur U-Bahn-Station und was sahen wir: Einen plötzlich ergrünten Baum: Schnappschuss_20140303_3.jpg Na ja, für ein Fotoshooting wurden an den Baum kurzerhand Blätter gedrahtet, damit er wie echt grün aussah. Dort wurden dann vor dieser Kulisse Modefotos geshootet. Unser Komplex hier wird öfter und anscheinend sehr gern aufgrund des futuristischen Aussehens für Modefotos genutzt. Nach kurzer Fahrt mit der U-Bahn nach Shuangjing erreichten wird die Straße, auf der sich der Baumarkt befinden sollte. Wir liefen, zum Glück, in die richtige Richtung (manchmal ist man sich nicht ganz sicher, da die Straßenschilder eher dürftig vorhanden sind). Nach 15 Minuten Fußmarsch an recht typisch chinesischen Geschäften vorbei, erreichten wir das sogenannte Carrefour-Center. Neben eines gleichnamigen Supermarktes befanden sich weiter Fressläden und Geschäfte in diesem Shoppingcenter und ein Baumarkt in dessen Untergeschoss. Ja, ein richtiger Baumarkt. Wir sind schnell fündig geworden: Wir kaufen ein paar Kabelbinder um unser dauernd durch die Wohnung rutschenden Sitzmöbel zu fixieren und einen Hammer mit Nägeln, um unsere in der letzten Woche erworbenen Bilder an die Wand zu bringen. Zwar haben wir einen Hammer und auch noch mehr Werkzeug im Container, aber unser Container lässt sich noch bis mindestens Ende März Zeit. Also weitere 4 Wochen ohne unsere Habseligkeiten. Ich möchte daran erinnern: Ich habe keinen Wäschetrockner, keinen Backofen, keinen Luftbefeuchter, keine Frühjahr-/Sommerklamotten, meine unzähligen Paar Schuhe,…. Es ist so grausam! :-( Zurück zum Baumarkt: Nachdem wir uns einen Überblick in dem Baumarkt verschafft hatten (Hier gibt es wirklich alles zu kaufen!) gingen wir an die Kasse und bezahlten. Wir drehten eine Runde durch das Shopping-Center und aßen eine Kleinigkeit im bekannten Fast-Food-Restaurant, das frittierte Hühnchen aus Amerika verkauft. Wir entschlossen uns dann noch eine runde durch den Supermarkt zu gehen. Der Supermarkt auf 2 Etagen ist doppelt so groß wie der real-Markt in Braunschweig in der Hamburger Straße, falls das jemandem ein Begriff ist. Wir schlängelten uns durch wieder einmal unzählige Chinesen-Massen durch den Laden. Wir kauften endlich auch mal Gläser, einen Einkaufstrolley (meiner ist ebenfalls im Container), damit ich nicht schleppen brauche, und diverses anderes Kram. Sehr interessant war dort die Fleischtheke. Dort wurden ganze halbe Schweine vor den Augen der Kunden und die entsprechenden Stücke in Auslagen vor die Kunden geworfen. Aus den Auslagen konnte man sich dann selbst bedienen. Mit Schaufeln das gewürfelte Fleisch entnehmen, das Hack in Tüten füllen oder die Filets genau unter die Lupe nehmen. In Deutschland undenkbar. (Im Supermarkt - die Schweinefleischtheke) Schnappschuss_20140303_4.jpg Am Sonntag wurden wir mittags von Stefans Kollegin mit dem Auto abgeholt. Sie war so freundlich uns auf ihre Shoppingtour mitzunehmen. Wir besuchten einen riesigen Porzellanmarkt außerhalb des 4. Rings. Wie sich herausstellte, ist dieser Porzellanmarkt ein Großhandel für Gastrobedarf und Hotellerie. Also man bekommt von Porzellan über Maschinen bis hin zu Einrichtung wirklich alles. Und, es wird dort auch an Endverbraucher verkauft. Man braucht also keinen speziellen Ausweis oder Gewerbeschein um dort einzukaufen. Wir waren sicher nicht das letzte Mal da. Im Anschluss an den Markt fuhren wir zur GaoBeiDian, einer Einkaufsstraße für Möbel und Antiquitäten. Sehr nett, dort kann man wirklich Stunden verbringen und bummeln. Neben wirklich altem Kram, bekommt man auch recht nette Fakes, aber auch Wohnaccessoires. Wir haben zugeschlagen: Wir kauften uns eine kleine Kommode, lackiert und sehr chinesisch, und drei Statuetten für die Wohnung. (Blick über GaoBeiDian) Schnappschuss_20140303_5.jpg Im Anschluss an den Besuch in der GaoBeiDian besuchten wir noch einen kleinen Keramikladen im Lido-Viertel und ließen den Tag bei einem kleinen Snack im Element Fresh, einem Bio-Restaurant, ausklingen. Am Abend war ja wieder Restaurant-Testen für uns angesagt: Wir besuchten gestern ein kleines Tex-Mex-Restaurant. Sehr nett und recht urig eingerichtet. Man kann dort auf zwei Etagen sitzen, Billard spielen oder einfach nur etwas essen. Im Sommer scheint auch eine kleine Terrasse verfügbar zu sein. Das Essen war recht lecker, sicher werden wir das Restaurant noch einmal besuchen. Nicht ganz so schnell, denn so oft brauchen wir das Mexikanische nicht, aber sicher bei Zeiten. Mit meinem chinesisch geht es ganz gut voran. Ich habe in der vergangenen Woche die ersten rund 50 Zeichen gelernt. Das Verstehen wird immer besser, das Sprechen muss ich noch mehr üben. Um dem Taxifahrer zu sagen, wohin ich will, reicht es jetzt schon. Die ersten vereinzelten Zeichen kann ich lesen. Am Freitag habe ich HSK Level 1 bestanden. HSK ist eine offizielle Sprachzertifizierung für Chinesisch mit 6 Levels. Das erst habe ich jetzt! ;-) Am Ende meines 19-wöchigen Kurses werde ich Level 3 abschließen können. Das mal als Orientierungshilfe. Heute waren Stefan und ich im Krankenhaus. Es stand des 1. Trimesterscreening für unser Baby an. Mit Stolz möchten wir sagen, es ist alles in Ordnung. Keine Auffälligkeiten, der Zwerg hat sich ganz normal entwickelt. Das Herzchen schlägt und der Zwerg scheint recht agil gewesen zu sein. Er hat wie wild gestrampelt. Wir warten noch auf einige Blutergebnisse von mir, die telefonisch mitgeteilt werden, also: wir müssen erst in 4 Wochen wieder zur nächsten Untersuchung ins Krankenhaus. Wir bleiben hier vor Ort weiter am Ball, hoffen, dass die Luft jetzt im März nun endlich besser wird und wir die Sonne öfter als 1x die Woche zu Gesicht bekommen werden. Es wird aber dennoch Frühling in Beijing - wir hoffen zumindest weiterhin darauf! Also bis bald!
3.3.14 10:59


Zao Shang Hao

Bei uns ist zwar schon Nachmittag, aber da bei Euch morgen ist, sage ich gern: Zao schang hao (also guten Morgen)! Unsere dritte Woche in Beijing ist vorüber. Anfang der Woche hatten wir tatsächlich einen Sonnentag, den ich gleich dazu genutzt habe, einige Besorgungen in Sanlitun zu machen. Nach einem zuvor versmoggten Wochenende tat etwas frische Luft wirklich gut. Man konnte endlich auch mal wieder durchlüften. Ich war im Supermarkt zum Einkaufen, schlenderte etwas durchs Village und besorgte dann noch im nahegelegenen Papiershop einige Ordner und Ordnungssysteme, um unsere Papiere hier vor Ort in Ordnung bringen zu können. Da meine Schule einen tollen Blick auf Sanlitun Village aus dem 15. Stock bietet, möchte ich Euch diesen Ausblick bei schönem Wetter nicht vorenthalten. Das sieht richtig gut aus! (Blick aus dem Fester meiner Schule auf Sanlitun Village) 20140224_Schnappschuss1.jpg Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass Sanlitun im Beijinger-Dialekt Sanlitunr heisst? Also man lässt bei einigen Worten beim Sprechen das "N" am Wortende weg und setzt statt dessen ein gerolltes "R". Das bedeutet so viel wie unser "chen". Man benutzt dieses "R" im Chinesischem bei Dingen, die einem Freude bereiten (spielen = wanr, Restaurant = fanguanr,…). Dieses einmal nebenbei erwähnt. Natürlich verstehen einen die Pekinger auch ohne das "R" am Ende. ;-) Zu meinem Leidwesen habe ich bereits in der dritten Woche das deutsche Brot vermisst. Nach 2 Wochen Sandwich aus Toastbrot hatte ich echt die Nase voll davon. Stefan hat auf dem Weg zur Arbeit einen kleinen Bäcker/ein Café entdeckt, dass auch Backwaren anbietet. Ich habe mich daraufhin auf den Weg gemacht, den Laden zu besuchen und endlich "richtiges" Brot zu kaufen. Ich bin tatsächlich fündig geworden. Zwischen unzähligen verschiedenen Toastbrotsorten wird auch ein Vollkornbrot angeboten. Juhu! Das sieht doch genauso aus, wie ein dt. Vollkornbrot, oder? Es schmeckt auch so! :-) (Vollkornbrot) 20140224_Schnappschuss2.jpg Da wir ja immer noch auf Restaurant-Tour sind - wir sind die Restaurant-Tester von Beijing ;-) - haben wir auch in dieser Woche wieder so einiges ausprobiert. Beginnen möchte ich mit einem chinesischen Nudelsuppen-Laden, den wir Mitte letzter Woche ausprobiert haben. Eigentlich reizte uns an dem Laden die Einrichtung. In dem Laden waren überdimensionale Suppenschüsseln aufgebaut, in denen sich die Sitzecken und Tische befanden. Man setzte sich also zum Essen in eine solche überdimensionale Suppenschüssel. Leider war das Essen dort nicht ganz so gut. Schade! Stefan hat sich für eine Roasted Duck entschieden. Die Ente war eher ein Gummiadler. Nicht wirklich knusprig, ziemlich labbrig, aber trotzdem recht zart. Meine Nudelsuppe war auch weniger gut. Es waren Nudeln mit Tomaten und Pilzen in einer Brühe. Als Vorspeise, die wieder nicht als Vorspeise serviert wurde, bekamen wir dann nach dem Essen ein paar Frühlingsröllchen, die allerdings ausgesprochen gut waren. Zum Dessert hatten wir einen Roten-Bohnen-Kuchen mit Kokos bestellt. Gut, das war leider kein Kuchen, sondern eher eine Masse, die mit Gelatine fest gemacht wurde. Die Konsistenz ähnelte eher einem Wackelpudding. Mir schmeckte dieser "Kuchen" recht gut, ist aber nicht jedermanns Sache, süße rote Bohnen zu essen. Das muss man probieren: Entweder man liebt es oder man hasst es. Für das, was wir dort erhalten haben, war der Laden recht teuer. So schnell werden wir den wohl nicht wieder besuchen. Am Freitagabend probierten wir dann eine hier ansässige Pizzakette. Von der Einrichtung her, ist der Laden recht modern, gleicht einem American Diner. Dort bestellten wir uns natürlich Pizza und zwei Vorspeisen. Unsere Vorspeisen, Mozzarella-Sticks und Frühlingsröllchen, erhielten wir zum ersten Mal vor dem Hauptgericht. Das Essen war wirklich gut, reichlich und auch nicht zu teuer. Dort kann man auf jeden Fall hingehen, wenn man keine Lust mehr auf asiatisches Essen hat. Da sich die ganze Woche über der Smog hier vor Ort nicht auflöste und auch das ganze Wochenende weiterhin versmoggt blieb, hatten wir keine großen Unternehmungsmöglichkeiten. Wir haben ja nun beide seit letzter Woche eine absolut stylische Atemmaske, die auch das meiste der schlechten Luft herausfiltert, jedoch ist es recht unangenehm, mit dem Ding herumzulaufen, da gefühlte 70 Grad und 95 % Luftfeuchtigkeit unter dieser Maske herrschen. Also entschieden wir uns nur für einen Kurztrip mit der U-Bahn zum Panjiayuan-Market, einem Antiquitäten-Markt, auf dem es echte Antiquitäten, Fake-Antiquitäten und so einiges anderes Zeug, wie Ketten, Schatullen, Statuen, Bilder, Stoffe, Taschen,…. zu kaufen gibt. Der Markt hat die ganze Woche über geöffnet, da es stationäre Stände gibt. Am Wochenende kommen jedoch auch noch die fliegenden Händler dazu. Das macht das ganze noch spannender. Wir machten uns also auf den Weg, wir hatten den Tipp bekommen recht früh loszufahren. Später wussten wir warum, aber dazu komme ich noch. Wir starteten also gegen 9.30h von Sanlitunr Richtung Tuanjiehu-U-Bahn-Station. Von dort aus ging es mit der Bahn 6 Stationen Richtung Süden nach Panjiayuan-Station. Als wir aus der U-Bahn herauskamen, sahen wir eine große, schwarze, lange Mauer, die sich an der Straße entlang zog. Wir vermuteten, dass der Markt dahinter sein müsste. Wir gingen also die Mauer entlang und nach nur kurzer Strecke erreichten wir den Eingang zum Markt. Dort tummelten sich sicher 10.000 Menschen. Wir haben aber gelernt, das ist in China nicht viel! :-) Also einfach rein in die Menge! Unzählige Stände zogen sich über den Platz unter einem riesigen, überdimensionalen Dach. (Blick über Panjiayuan-Market) 20140224_Schnappschuss3.jpg 20140224_Schnappschuss4.jpg 20140224_Schnappschuss5.jpg Als wir grob durch jede Reihe durchgegangen waren, entdeckten wir sie: unsere neue Drachen-Statuette. Die musste einfach mit! :-) Es gab wirklich allerhand zu kaufen, natürlich auch dieses ganzen nachgemachten Jade-Krams. Bemerkenswert waren allerdings in einem weiter entfernten, hinteren Teil des Marktes die tollen Steinfiguren, die wir auf der Suche nach einem Taxi entdeckten. Dort gab es Steinlöwen, die gut 5m hoch waren, Aber auch Säulen, Elefanten und Drachen. Der Wahnsinn. So etwas hätte natürlich schon seinen Reiz, würde es irgendwann mal unseren Garten schmücken! ;-) Wir haben übrigens kein Taxi gefunden, Stefan hatte die ganze Zeit den schweren Drachen im Schlepptau. In kürzester Zeit hatte sich der Platz und auch der Weg vor dem Markt mit weiteren Händlern und Menschen gefüllt, so dass fast kein Durchkommen mehr war. Daher auch der Tipp, früh loszufahren, damit man doch noch wenigstens ein Bein auf die Erde bekommt! ;-) (Jade- und Steinfiguren auf dem Panjiayuan-Market) 20140224_Schnappschuss6.jpg 20140224_Schnappschuss7.jpg Nach der Rückkehr nach Sanlitunr packte uns zum ersten Mal tatsächlich der Hunger nach etwas heimischen. Wir machten uns auf den Weg ins dt. Brauhaus. Nach kurzer Strecke erreichten wir den Ort und bestellten uns Brezen mit Butter, Schnitzel und Schäuferla. Brezen und Schnitzel waren gut, Schäuferla war nicht ganz so original. Lt. Stefan braucht man das wohl nicht ganz so schnell wieder. ;-) Das Schnitzel würde ich aber durchaus noch mal essen, wenn ich wieder etwas deutsches brauche! Das Brauhaus ist wirklich sehr liebevoll und detailgetreu eingerichtet. Mit einer deutschen Karte fühlte man sich fast wie zu Hause. (Schnitzelhunger - Besuch im dt. Brauhaus) 20140224_Schnappschuss8.jpg Gestern, also Sonntag, war unser eigentlicher Restaurant-Test-Tag. Wir hatten uns zwei Restaurants zur Auswahl gestellt: Einen Hotpot-Laden gleich um die Ecke oder einen Inder in Sanlitunr SOHO. Wir warfen eine Münze, da wir uns nicht entscheiden konnten und landeten im Hotpot. Die Bedienung entschuldigte sich gleich als wir den Laden betraten, dass sie nur wenig englisch spräche wir aber einen Moment warten sollten. Okay, wir wussten dann wieso das so bedeutend war: Die Karte war rein chinesisch. Also, was heisst Karte, ein Zettel, auf dem allerhand drauf stand, was man sich zum Hotpot bestellen konnte. Da meine Kenntnisse noch nicht so weit fortgeschritten sind, wurden wir skeptisch. Wir sahen uns dann in dem Laden um und entdeckten Vogelkäfige mit vielen kleinen Vögelchen darin, Terrarien mit Kriechtieren und Aquarien mit Fischen. Wir rafften unser Zeug zusammen und verließen den Laden ganz schnell mit einer Entschuldigung, dass wir uns einen Übersetzer besorgen. Uiuiui, das ist wohl gerade noch mal gut gegangen, haben wir uns gedacht. Auf Singvögel und Schlangen hatten wir jetzt nicht so wirklich Appetit. Vielleicht noch mal zur Erklärung: HotPot ist eigentlich, wenn man es vergleichen möchte, eine Art Fondue. Man bekommt heiße Brühe, in die man Fleisch, Gemüse und allerlei essbares wirft und es sich dann nach kurzer Garzeit wieder mit den Stäbchen herausangelt. Sicher ganz lecker, aber bitte nur in einem Restaurant mit Übersetzung! Also gingen wir zur zweiten Wahl: Dem Inder! Ein nettes, kleines sehr indisches Restaurant mit den leckersten indischen Speisen im Angebot. Es war sehr, sehr empfehlenswert und absolut schmackhaft. Und es stand wirklich ein Inder in dem Laden, zwar mit chinesischem Personal, aber ein richtiger Inder. Super! Den werden wir sicher noch einmal besuchen. Ihr wundert Euch sicher, dass wir hier andauernd zum Essen außer Haus unterwegs sind: Das ist in China tatsächlich normal. Ihr werdet es kaum glauben, aber außer Haus zu essen, ist tatsächlich günstiger und ebenso teuer wie zu Hause etwas zu kochen und die Zutaten im Supermarkt zu besorgen. Teilweise bekommt man hier ein warmes Gericht für unter 2 EUR, das wirklich frisch zubereitet wurde. Also fällt die Entscheidung oft nicht schwer, was es zum Abendbrot geben soll. ;-) Meine Chinesisch-Kenntnisse schreiten weiter voran. Ich habe am Freitag meine erste Charakter-Lesson, also meine erste Unterrichtsstunde in chinesischen Schriftzeichen gehabt. Ich werde jetzt jeden Tag eine Stunde im lesen und schreiben unterrichtet. Zusätzlich noch 3 Stunden im Sprechen. Ich lerne jetzt am Anfang ca. 15-20 Schriftzeichen pro Tag. Das ist eine ganze Menge und ich bin wirklich sehr gespannt, ob und wie ich dabei vorankomme. Mit dem Sprechen klappt es jetzt schon einigermaßen gut und man versteht mich. Die Wortfetzen, die ich verstehe, werden auch von Tag zu Tag mehr. Ich sende versmoggte Grüße aus Beijing und bis bald, lasst es Euch gut gehen!
24.2.14 09:49


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