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Zhong guo ren haipa leiyu - Chinesen fürchten Gewitter

Zhong guo ren haipa leiyu - Chinesen fürchten Gewitter Das wussten wir ja bereits schon, dass Gewitter den Chinesen offensichtlich richtig Angst machen. Überall sind Blitzableiter installiert und bei Regen geht auch niemand vor die Tür. Bei Gewitter soll man allerdings auch keine Handys benutzen - das denken die Chinesen zumindest. Gut, wir haben schon mal ein Schild auf der Mauer entdeckt, dass man bei Gewitter kein Handy benutzen sollte. Freies Gelände und so, ja, das kann man ja eventuell noch verstehen, aber mitten in der Stadt? Dieses Schild haben wir in Zentral-Peking gefunden: Schnappschuss_20140915_2.jpg Aber, weg vom Gewitter und hin zum schönen Wetter: Letztes Wochenende war Mid-Autumn-Festival. Komischerweise haben die Chinesen bei ihren Festivals immer Glück und das Wetter wendet sich zum Besten (Chinese New Year mal ausgenommen). Tja, Mid-Autumn-Festival, was auch immer das ist. Wikipedia sagt, dass es eine Art Erntedankfest ist, dass am 15. Tag des 8. Monats in der Vollmondnacht des Han-Kalenders gefeiert wird und ein traditionelles chinesisches Fest ist. Von den Feierlichkeiten haben wir nicht so viel mitbekommen. Die Chinesen verbringen die Zeit bei ihren Familien, essen und trinken, und verschenken Mondkekse oder Mondkuchen. Also, ich kann diesem Gebäck gar nichts abgewinnen. Das, was wir getestet haben, hat einfach nur schrecklich geschmeckt. Aber chinesischer und deutscher Kuchengeschmack kommt einfach nicht überein. Das wurde schon vielfach probiert. Wir haben den freien Montag, da, wie schon gesagt, das Wetter einfach nur traumhaft war, für einen Ausflug in den Ritanpark genutzt. Der Ritanpark ist nicht weit von unserer Wohnung entfernt. Mit dem Auto ist er in gut 10 Minuten erreichbar. Einen Fußmarsch bis dorthin schätze ich mit ca. 40 Minuten ein, also noch gut erreichbar. Die Ritanpark ist eher ein etwas kleinerer Park in Peking, aber sehr nett zurecht gemacht und es ist auch hier das Phänomen eines Großstadtparks zu entdecken: Es ist totenstill und man merkt von der Stadt selbst gar nichts mehr sobald man den Park betritt. Der Park ist "free of charge", es wird also kein Eintritt berechnet. Nette kleine Pavillons, Bänke und Rasenflächen laden zum Verweilen ein und ein schattiges Plätzchen ist überall zu finden. Leider waren wir wohl etwas zu spät dort, denn der Lotus in den Teichen war bereits abgeblüht und uns bot sich nur noch eine grüne Lotusblätterfläche ohne die wirklich wunderhübschen rosa Blüten, die aus dem Grün hervorragen. Dennoch haben wir einen schönen Spaziergang durch den Park machen können. (Fotos: Ritanpark) Schnappschuss_20140915_3.jpg Schnappschuss_20140915_4.jpg Schnappschuss_20140915_5.jpg Aus dem Park hatte man auch einen guten Blick auf die Skyline des Pekinger Financial District. Das Gebäude, das rechts sehr hoch empor ragt ist das China World Trade Center. Schnappschuss_20140915_6.jpg Nach unserem Parkbesuch sind wir noch im 2. Restaurant des Schindlers eingekehrt: Schindler's Tankstelle. Bisher haben wir ja immer nur Schindler's Anlegestelle besucht. Die Tankstelle ist, so wie wir finden, viel netter gelegen als die Anlegestelle. Sie hat nämlich einen Biergarten, der direkt in den Ritanpark mündet. Auf rustikalen Bierzeltgarnituren kann man tatsächlich deutsches Bier und die deutsche Küche genießen. Wir haben uns für ein Wiener Schnitzel entschieden. Das war wirklich gut und auch tatsächlich Kalbfleisch, also kein Schwein. Neben Schnitzel bekommt man dort aber auch jede Menge Wurstspezialitäten, Brotzeitplatten, Bratkartoffeln und saure Gurken. Also eben recht deutsch und gutbürgerlich. Ab und zu fehlt uns neben dem ganzen Chinesen-Zeug eben doch mal etwas Deutsches. Was uns aber ganz besonders fehlt, ist das deutsche Brot und die deutschen Brötchen. Bisher sind wir, um diesen Hunger zu stillen, ja immer ins Café Konstanz gefahren und haben uns dort an der reichhaltigen Brot-, Brötchen- und Kuchenauswahl bedient. Das Brot und auch teilweise die Kuchen waren zwar gut, aber die Brötchen und auch die Laugenteile ließen eher zu wünschen übrig. Da Stefan aber von einem weiteren deutschen Bäcker gehört hatte, haben wir uns am vergangenen Wochenende auf den Weg zum deutschen Bäcker gemacht. Gut, das Navi zeigte einen Weg von knapp 20km, also im Vergleich ca. die Strecke zwischen Vorsfelde und Heinenkamp, die man ja auch mal eben fährt, um was einzukaufen. Bei uns wurde daraus ein Ausflug hin und zurück von rund 1 1/2 Stunden, da auf dem Airport Express Way, den wir für die Fahrt nutzen mussten, es nur schleppend, aber dennoch für Pekinger Verhältnisse recht gut voran ging. Beim Bäcker angekommen eröffnete sich uns eine Gebäckpracht. Die Auswahl war nicht sehr groß, aber es sah so gut (deutsch) aus. Wir schlugen zu: Ein großes Vollkornbrot, zwei Brötchen, zwei Laugenbrezeln, ein Laugenbrötchen, einen Berliner, einen Apfel-Berliner, ein dänisches Plunder und zwei Kitty-Kekse. Um unser deutsches Wochenende noch entsprechend abzurunden hielten wir auf dem Rückweg noch im Schindler's German Food Center. Ja, der Schindler mit den Restaurants ist eigentlich Schlachter und bietet eben auch seine Ware im "rohen" Zustand an. Dort mussten wir dann die Kühltasche füllen: Leberkäse, Salami, Buletten, Weißwürste, Fleischsalat. Nachdem wir dann also ein Vermögen für deutsches Essen ausgegeben hatten, fuhren wir nach Hause und schlemmten. Das war soo gut, ihr könnt es Euch kaum vorstellen. (Bild: Kitty-Keks vom deutschen Bäcker) Schnappschuss_20140915_1.jpg Also dann, lasst es Euch gut gehen und bis zum nächsten Eintrag hier an dieser Stelle!
15.9.14 05:37
 


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